Zukunftsperspektiven

On 1. Februar 2013 by IGSK Group GmbH

car wrapping

Car Wrapping – der neue Trend für kostengünstige und schnelle Auto Designs

Seinen Ursprung hatte das Car Wrapping in der Beschriftung von Fahrzeugen, die anfangs tatsächlich mit echter Farbe und später durch Folien erfolgte. Seinen Siegeszug begann die Folienbeklebung so um das Jahr 1990 und mit den größer werdenden Be- und Verarbeitungsmaschinen vergrößerte sich auch der Spielraum für die Folie.

Zudem verbesserten die Hersteller der Folien deren Haftbarkeit sowie deren Handhabung beim Entfernen der Folie. Dadurch wurde zudem das anfangs übliche Nass-Verfahren überflüssig. Heute arbeitet der Vollfolien-Verkleber mit Heißluftpistole, Skalpell und Rakel.

Ein wichtiger Punkt in der Markteinführung von Vollfolien für Fahrzeuge waren und sind Taxiunternehmen. Da bis zum Jahr 2005 in Deutschland alle Taxis eine einheitliche Farbe tragen mussten, hatten die Unternehmer das Problem, das die Fahrzeuge für den späteren Weiterverkauf eine unattraktive Farbgebung hatten, die sie sofort als früheres Taxi identifizierte. Mit der Vollfolie wurde dieses Problem behoben. Die Taxis wurden fortan in einer neutralen Farbe gekauft und mit der bekannten Farbe Beige bezogen.
Auch heute noch schreiben einige Bundesländer diese Farbgebung vor.

Das Beziehen von Fahrzeugen mit einer Folie ist in Deutschland kein Ausbildungsberuf. Die Ausbildung dazu erfolgt über Seminare, die je nach Schulungsanbieter unterschiedlich lange gehen. In der Regel sind es Firmen, die sich mit Reklameschriften auf Fahrzeugen beschäftigen, die das Vollfolieren von Fahrzeugen zusätzlich anbieten, oder es sind sogar Autolackierereien, die die Zeichen der Zeit erkannten.

Der Beruf des Werbemitteltechnikers oder des Lackierers ist eine gute Grundlage zur Schulung auf den Zweig des Vollfolierers. Aber natürlich können auch alle anderen Berufsgruppen das Folieren von Fahrzeugen erlernen. Etwas handwerkliches Geschick sollte jedoch vorhanden sein und vor allem Geduld, denn manches Mal benötigt es einiges an Fingerspitzengefühl, die Folie exakt anzubringen. Das optimale Ergebnis ist immer dann erreicht, wenn die Folie von einer echten Lackierung zumindest auf den ersten Blick nicht zu unterscheiden ist.

Neben der Möglichkeit, seinem Fahrzeug einen neuen Look zu verpassen und das zu einem wesentlich geringeren Preis wie bei einer Voll-Lackierung, besitzt die Folie zudem eine schützende Funktion. Bis zu einem gewissen Grat werden Kratzer oder Beschädigungen durch Steinschlag von der Folie abgeblockt. Bei Neufahrzeugen wird so die Lackierung konserviert. Je nach Folie geben die Hersteller eine Garantie von bis zu sieben Jahre.

Aber auch ältere Fahrzeuge kommen für die Vollfolierung infrage und der Besitzer freut sich über das neue Aussehen. Dabei kann die Folie zudem gestaltet werden. Es muss ja nicht immer eine einheitliche Farbe sein. Allerdings sind voll durchgefärbte Folien länger haltbar als Folien mit Druckfarben.

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